Die Stille-Wasser.info-Domain soll ein Nachrichtenblog für Limburg und Umgebung werden. Die Stadt und deren Printmedien müssen kritisch betrachtet werden. Momentan ereignen sich Dinge in unserer Heimatstadt, die meistens nicht bei der Bevölkerung ankommen. Beispielsweise der Kahlschlag am Bahnhof, der auf gut Deutsch unter aller sau ist.
Darüber hinaus ist es wirklich traurig, wie die Südumgehung geplant wird und geplant ist. Damit ist niemand zufriedenzustellen. Was sich unsere Stadtregierung so dabei denkt, auf solch schmale Bretter zu kommen, ist für die meisten Bürger schwer nachvollziehbar.
Wir möchte als bürgerrechtliches Sprachrohr dienen, um solche untransparenten Themen transparent zu machen. Die Bevölkerung wird viel zu selten richtig aufgeklärt und Bürgermeister und Stadtverordnetenrat machen was sie wollen, was nicht der Sinn sein kann.
Wir werden unsere Augen offen halten und die Regierung kritisch betrachten, genauso wie die Printmedien, die selber zu oft im Dunkeln tappen.
[...] und ich bin wirklich gespannt, wie das soeben online gegangenen Blog mit dem schönen Namen “Stille Wasser” sein Ziel umsetzt und “die Stadt Limburg und deren Printmedien kritisch betrachtet”. [...]
Hallo liebe Kollegen vom NNP-Blog “Leserecht 2.0″.
Ich freue mich, dass ich bereits kurz nach dem Launch unseres Nachrichten-Blogs eine Resonanz feststellen kann. Bei der Aussage “im Dunkeln tappen” beziehe ich mich auf die Aktion unserer Stadtväter, die den Bahnhofsvorplatz mit ihrem Kahlschlag total versaut haben.
Soweit ich bisher ermitteln konnte, hat die NNP in diesem Zusammenhang nur von einer Bahnhofsneugestaltung berichtet. Ich gehe davon aus, dass die Redaktion unserer lokalen Tageszeitung genauso wenig von dem radikalen Vorhaben der Stadt wusste wie die restliche Bevölkerung.
Ich werde versuchen genaueres zu erfahren, indem ich mich nächste Woche in Eurer Redaktion melde, als auch die Stadtverwaltung anrufe. Darüber hinaus werde ich versuchen Stimmen und Meinungen aus der Bevölkerung zu erhalten.
Ich freue mich jetzt schon darauf, regelmäßig unter die Lupe genommen zu werden.
Auch ich freue mich über eine zusätzliche Quelle, aus der man mehr über die Politik in Limburg erfahren kann. Das ist sicherlich immer nötig und notwendig. Ich hoffe allerdings, dass der Autor dann auch politische Diskussionen und Events live besucht – um so auch einen ehrlichen Eindruck zu liefern.
Im Bezug auf den Bahnhofsvorplatz scheint dies jedenfalls nicht so gewesen sein. Denn wenn man sich mal die Mühe gemacht hätte, sich bei den zahlreichen Infoveranstaltungen blicken zu lassen, hätte man bereits vor Jahren genau das erfahren können, was man jetzt am Bahnhof vorfindet.
Am 06.09.2006, 13.09.2006, 18.09.2006, 05.09.2007, 31.10.2007, 07.11.2007, 12.11.2007 und zuletzt in einer sehr ausführlichen Vorstellung am 03.12.2007 gab es in öffentlichen Sitzungen im Rathaus die Möglichkeit, sich die Pläne anzuschauen und ggf. zu protestieren!
Zusätzlich gab es noch mindestens 2 Bürgerinformationen für die Anwohner und die evangelische Kirche (auch Anwohner), deren Termine ich nicht weiß, da ich kein Anwohner bin.
Bei allen diesen Veranstaltungen gab es schriftliche Info’s. Nur ein Auzug zeigt, es war alles bekannt: “Der Baumbestand im Bereich des Bahnhofsvorplatzes zwischen Alter Schiede und
Bahnhof kann nicht erhalten werden. Verschiedene geprüfte Alternativplanungen haben
letztlich zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Die insgesamt 19 Bäume,
die der Nutzungsänderung und vollkommenen Neugestaltung dieses Bereichs weichen
müssen, werden durch 24 neue hochstämmige Bäume mit ausgebildeter Krone ersetzt.”
Politische Partizipation bedeutet Mühe – alle Termine wurden in der NNP mindestens vier Tage (i.d.R. über eine Woche) vorher angekündigt! Im Internet sind alle Vorlagen und Beschlüsse ungekürzt!
Die NNP hat übrigens auch bereits 2001 und 2006 – sowie im Dezember 2007 ausführlich berichtet. Sie als Teil einer Verschwörung hinzustellen, ist lächerlich. Man muss sie halt auch mal lesen. Außerdem ist es einfach eine Umgestaltung!
Da von Intransparenz zu sprechen ist einfach populistisch und lenkt von der eigenen Faulheit ab! Man hat keinen Bock sich nachhaltig und auch regelmäsig Arbeit zu machen. Gelegentliches meckern ist halt einfacher und man muss auch keine Verantwortung tragen!
P.S.: Die Planungen zur Südumgehung laufen seit Jahrzehnten. Die jetzt in der Diskussion befindlichen Varianten gibt es seit 1997!
Naja, aber ein wenig überarbeitet werden muss die Seite schon noch.
Ansonsten viel Glück und macht der NNP ein bisschen Konkurrenz.
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die NNP in keinsterweise in einem Zusammenhang mit einer Verschwörung erwähnt habe. Ich gebe Ihn recht, wenn Sie mir vorwerfen, nicht genau aufgeklärt gewesen zu sein. Das zeugt aber nicht von Faulheit, sondern eher davon, dass ich gar nicht wusste, dass es bereits seit 2006 einen konkreten Plan zur Bahnhofsneugestaltung gab. Deshalb habe ich auch auf dem NNP-Blog kommentiert, dass ich das noch in Erfahrung bringen möchte, indem ich die Redaktion und die Stadtverwaltung anrufe.
Ich selber praktiziere seit vergangenem Jahr in diesem Metier und muss mich erstmal einfinden. Darüber hinaus wohne ich mittlerweile in Köln und kann mich zur Zeit nur auf Aussagen der Bevölkerung stützen, die die Maßnahme der Stadt sehr kritisieren. Sie haben natürlich recht, wenn Sie mir empfehlen die benannten Veranstaltungen zu besuchen, um die nötige Aufklärung zu erhalten. Aber trotzdem muss eine lokale Tageszeitung schon deutlich auf solch einen Sachverhalt, der abholzung aller Bäume am Bahnhofsplatz, eingehen, damit die Bürger das auch wirklich wahrnehmen. Es ist nicht zu erwarten, dass etwa 20.000 Bürger aus dem inneren Stadtgebiet die Informationsveranstaltungen besuchen. Ein deutlicher Hinweis war für diverse Mitbürger, die täglich den Lokalteil der NNP lesen, nicht zu finden.
Darüber hinaus hat mir die NNP selber bestätigt, über die Baumfällaktion im Voraus nicht berichtet zu haben. Nichtsdestotrotz gehört es zu den journalistischen Grundaufgaben solche Themen vor Ort auszukundschaften. Das werde ich in Zukunft nur halbwegs schaffen können, weil ich wie gesagt in Köln noch im Studium stecke. Ich kann da nur den Menschen vor Ort vertrauen und mich selber auf der Website der Stadt und im Lokalteil der NNP informieren. Ich wollte weder populistisch erscheinen noch die NNP, zu der ich ein gutes Verhältnis pflege, schaden. Ich bedanke mich für Ihren Kommentar, denn das regt natürlich auch Aktionismus bei mir aus. Ob ich Ihn veröffentliche, überlege ich mir noch.
Sie können mir gerne weitere Anregungen schreiben und mir immer Feedback geben, sei es positiver oder negativer Natur. Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe